Therapieoptionen der Ganzheitsmedizin – auch absehbar hilfreich bei Covid-19-Therapien

  • zur Stärkung des Immunsystems,
  • zu Stärkung der Sauerstoffausnutzung in den Zellen (mitochondriale Funktion)
  • und zur Förderung der körpereigenen Regulationsfähigkeit und der Organe


Logisch ableitbar auch erfolgreich einzusetzen zur Prävention und Behandlung der Covid-19 Erkrankung in leichten und  mittelschweren Fällen sowie ergänzend auch bei schweren und schwersten Fällen, d.h. bei fast jedem Stadium                      Diy-8
vs.3 22.4. 2020 Dr. Sonja Reitz, Hamburg

 

Diese Aufstellung ist nicht abschließend und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Sie wurde nach bestem Wissen und Gewissen mit der Zustimmung vieler ganzheitsmedizinisch erfahrener ärztlicher Kolleg*innen zusammengestellt und erfolgt ohne Gewähr, da bislang dazu keine Studien bei Covid-19 durchgeführt werden konnten, da mehrere Kliniken und universitäre Einrichtungen leider diesbezüglich die Zusammenarbeit ablehnten.

Uns allen ist diese Ignoranz gegenüber den langjährigen Erfahrungen hochqualifizierter Ärzt*innen sowie dem physiologischen Wissen gegenüber, welches diesen Therapieempfehlungen zu Grunde liegen, nicht nachvollziehbar und erscheint uns sehr unwissenschaftlich, da echte  Naturwissenschaft immer die empirischen Erfahrungen integriert.  In Anbetracht der humanitären Katastrophen durch Covid-19 weltweit ist diese Ignoranz (oder Arroganz?) daher keine Bagatelle, sondern ein  zutiefst unmoralisches Verhalten.  Die Medizin sollte das gesamte verfügbare Wissen und jahrzehntelang erprobte Erfahrungen zur Therapie von Atmungskette, Regulation und Immunsystem auch aus dem ganzheitsmedizinischen Bereich nutzen, um diese Krise schneller und für Millionen Patient*innen weltweit dann besser meistern zu können. Die Überforderung der Gesundheitssysteme könnte so absehbar reduziert und Tausende von Menschenleben gerettet werden.

 

 

Hinweise aus der Ganzheitsmedizin an schulmedizinische Kolleg*innen zu den klinischen Erfahrungen bei stationären und schweren Verläufen von Covid-19, Stand 21.4. 20:

 
Die offiziell dazu veröffentlichten schulmedizinischen Leitlinien (Guidelines) sind offenbar nach Aussagen von 2 vorwiegend Covid-19- Patient*innen behandelnden Kliniken was die Empfehlung zur frühzeitigen Beatmung angeht offenbar nicht richtig und tragen teilweise zur Verschlimmerung der Erkrankung bei, da sie nach Meinung des Lungenspezialisten Dr. Voshaar aus Moers u.a. die wirklichen Stoffwechsel- und physiologischen Situationen der Erkrankung nicht genügend berücksichtigen. Insbesondere die Empfehlung zur frühen Beatmung habe fast ausschließlich zu ständigen Verschlimmerungen und fast immer Todesfällen geführt im Klinikum Selb, während andere Behandlungswege hier bessere Ergebnisse zeigten. https://www.youtube.com/watch?v=_4fjb6PFem0

 

Der Abfall des Sauerstoffsättigung im Blut allein ist nach den klinische Erfahrungen beider Kliniken mit viel Erfahrung in der Behandlung von Covid-19 Patient*innen kein ausreichender Grund für eine künstliche Beatmung, wenn der Allgemeinzustand der Patient*in es nicht erfordert.


Es handelt sich nach Chefarzt Dr. Voshaar vom Lungenfach-Klinikum Bethanien in Moers bei Covid-19 bei schweren Verläufen um eine meist doppelseitige Lungenentzündung, die zu einem starken Abfall der Sauerstoffgehaltes im Blut durch einen sogenannten Shunt im entzündeten Lungengewebe führt. Diese sei am besten durch eine Überdruck-Sauerstofftherapie zu behandeln, die NICHT durch eine künstliche invasive Beatmung mit einem Beatmungsgerät sondern mit einer nicht- invasiven- Überdruck –Sauerstoff-Maske zu erreichen sei (sogenannte NIV-Therapie)  https://www.youtube.com/watch?v=QPlEUAVjxV8.

Es komme für das Befinden und den Verlauf bei Patienten ganz entscheidend auf die Sauerstoffabgabe ins Gewebe, d.h. in die Organe und Zellen an und nicht überwiegend auf die im Blut gemessenen Werte. Diese wegen der Rechts-Verschiebung der Sauerstoffbindungskurve durch Fieber verbessert, so dass Fieber positiv einzustufen sei und die sonst für die Beatmungspflicht herangezogene Sauerstoffsättigung hier nicht allein entscheidend sei. Er rät daher davon ab, Fieber zu früh zu senken.

Mit dieser NIV-Therapie seien viele Patienten nach relativ kurzer Zeit wieder genesen. Es wird von jungen angeblich gesunden Patient*innen berichtet, die trotzdem schwere Verlauf erlebten, es wurde jedoch keine Analyse der mitochondrialen Funktion dieser Patient*innen durchgeführt, das heißt keine Analyse der Effizienz der Atmungskettenreaktion bei diesen Patienten.

 

Es wurden bei diesen eigentlich vorher gesund wirkenden Personen auch keine Vitamin- und Mineralanalyse durchgeführt, die vielleicht hier bestehende Mangelzustände, Vergiftungszustände oder auf schleichend chronischen Entzündungen hin untersucht, die zu einem Versagen des Immunsystems oder zu einer erheblichen Blockade der Zellatmung führen können. Diese Untersuchungen hätten klären können, warum das Immunsystem bei diesen Patienten versagt hat und warum dieser schwere Verlauf überhaupt eingetreten ist. Hier raten wir aus ganzheitlicher Sicht dringend zu sofortigen Analysen dieser Parameter, um ggf., durch  Substitution eine Verschlimmerung verhindern zu können.

 

Nur so kann unserer Meinung nach verhindert werden, dass eine gesamte Bevölkerung auf Jahre hinaus in Angst und Schrecken vor dieser Erkrankung und mit extremen Einschränkungen des sozialen, kulturellen, familiären, beruflichen, öffentlichen und touristischen Lebens leben muss, da dann gezielt bereits in Frühstadien der Erkrankung durch eine Substitionstherapie ein schwerere Verlauf verhindert werden könnte. 

 

Es ist daher zu fordern, dass dieses Faktoren systematisch bei Covid-19 Patienten neben einer entsprechenden Vergleichsgruppe untersucht werden, die zwar ebenfalls infiziert wurden, aber keine besondere oder keine schwere Symptomatik entwickelt haben. Gerade bei den bekannten Hochrisikogruppen korrelieren entweder die Mangelzustände wie auch die Mitochondrienfunktionsstörungen.

 

Von einer frühzeitige Beatmung nur wegen schlechter Sauerstoffwerte im Blut raten beide in den Videos sprechenden Covid-19 erfahrenen Ärzte deutlich ab, da dadurch oft mehr Schaden als Nutzen erzielt wird, denn es handele sich dabei nach Untersuchungen von Prof. Gattinoni  NICHT um eine Diffusionsstörung, d.h. keine ARDS-Situation.

Diese sehr guten pathophysiologischen Schilderungen von Dr. Voshaar und die klinischen Ergebnisse aus dem Klinikum Selm bestätigen die unten dargestellten Hinweise seitens ganzheitsmedizinischer Therapeut*innen zur sinnvollen Behandlung und Stärkung des Immunsystems wie auch der Optimierung der zellulären Atmungskette, d.h. der Sauerstoffverwertung in den Zellen.


In der Ganzheitsmedizin wird seit langem davon abgeraten, Fieber zu früh künstlich zu senken, denn der Körper erzeugt Hitze und Fieber, wenn er Viren erfolgreich abwehren. Zusätzlich ist es nicht nur sehr wichtig, die die Sauerstoffabgabe in den Organen zu erleichtern, sondern es ist überaus entscheidend, wie viel Sauerstoff in die Mitochondrien gelangt und welchen Funktionszustand diese haben.
Dieser kann auch bei jüngeren Menschen bereits stark verringert sein durch z.B. Translokatorenstörungen der Mitochondrienmembran,  durch Addukte an die mitochondriale RNA (z.B. durch Schwermetalle, Pestizide, weiter Umweltgift o.ä. ), durch Enzymblockaden oder Mangel an Enzymen oder Enzymfunktion, wie man der Physiologie und der epigenetische Forschung entnehmen kann. Aus diesem leider überwiegend nur in der Ganzheitsmedizin verbreiteten medizinischen Wissen lassen sich sehr effektive Therapiekonzepte auch für Covid-19 ableiten, s.u.

 

Dafür, wie auch für eine gute cytotoxische Immunfunktion sind Vitamine, Minerale, sekundäre Pflanzenstoffe wie Anthocyane u. Bioflavonoide und auch bestimmte Eiweiße als Faktoren oder Cofaktoren sehr wichtig, da viele Enzyme bei entsprechenden Mangelzuständen nicht funktionieren und bei therapeutische hohen Angeboten besser funktionieren.

Durch verschiedene physiologische Vorgänge wird nicht nur die Schnelligkeit der Sauerstoffabgabe ins Gewebe optimieren, sondern auch den Transport durch die Zellmembranen fördern und darüber hinaus auch die Mitochondrienfunktion. Die  Verbesserung der Immunabwehr wie auch die Verbesserung der intrazellulären Mitochondrienfunktionsstörung muss also zu diesem pathophysiologischen Konzept ergänzt werden. Die untenstehenden Therapieoptionen der Ganzheitsmedizin sind also nicht nur „Erfahrungswissen“ sondern auch physiologisch begründbare,  sinnvolle und oft NOT-wendige Ergänzungen der stationären Covid-19 Behandlungskonzepte und vor allem der hier vielversprechenden NIV-Therapie, die die wirklichen Abläufe im Körper am besten unterstützt.

Im Klinikum Selb, die viele Covid-19 Patient*innen behandeln, wurden bereits erste Erfolge gesehen, wenn Fieber NICHT gesenkt wurde, bei Sauerstoffmangel mit dieser Überdruckbehandlung NIV  behandelt wird und gleichzeitig Vit.C und Vit. D intravenös verabreicht wurden. https://www.youtube.com/watch?v=_4fjb6PFem0

Hier sind absehbar noch bessere Erfolge zu erreichen, wenn nicht nur Vit.C und D substituiert werden, sondern auch Vitamine, an denen statistisch häufig ein Mangel besteht und die für das Immunsystem wichtig sind: Das sind z.B. Vit. B-Komplex, B12 hochdosiert, Folsäure, Selen, Zink, Mangan, Chrom und einige Aminosäuren s.o., die nicht nur den Intrazellulären pH positiv beeinflussen und damit zur verbesserten Sauerstofftransport durch die Zellmembran führen sondern auch die Funktion der Mitochondrien, d.h. die Sauerstoffverarbeitung verbessern.

Es wurde auch hier von beiden Kliniken mit Covid-19 Behandlungsschwerpunkten mitgeteilt, dass die allgemein in den neuen Guidelines zur Covid-19 Therapie empfohlene frühe Beatmung sehr oft NICHT erfolgreich ist, sondern dass diese offenbar die Selbstheilungstendenz der Erkrankung reduziert. Dies bedeutet, dass diese falsch sind und dass die künstliche Beatmung nur auf die allerschlimmsten Verläufe beschränkt werden sollten, eine Unterstützung mit Sauerstoff-Überdruck-Behandlung (NIV-Therapie) hingegen verbesserte das Befinden von Patienten hingegen schnell und die Verläufe kürzen sich offenbar damit auch ab.

 

WICHTIGE TIPPS an Menschen, die nicht krankt werden möchten oder mit Erkältungssymptomen, damit es erst gar nicht zu einer stationären Behandlung kommen muss, auch wenn Sie ggf. Covid-19 erkrankt sind: Stärken Sie Ihre Immunabwehr, denn diese ist entscheidend, damit das Virus erst gar nicht bis in die Bronchien oder Lunge kommt.

Bitte nehmen Sie daher keine fiebersenkenden Mittel, falls bei Ihnen Fieber auftritt, es sei denn, das Fieber steigt über 40 Grad Celsius, sondern unterstützen Sie Ihren Körper durch warmhalten, falls Sie sich erkältet fühlen oder Husten haben. Setzen Sie bei z.B. Kopfschmerz, ebenfalls bitte KEINE fiebersenkenden Schmerzmittel wie Paracetamol ein, sondern  nur Schmerzmittel, die kein Fieber senken, sonst riskieren Sie evtl. schwere Verläufe, da auch Kopfschmerz ein häufiges Symptom der Covid-Erkrankung sein kann. Bitte nutzen Sie die vielen unten aufgezeigten Möglichkeiten, ihr Immunsystem wie auch die Sauerstoffabgabe im Gewebe zu verbessern: Vitalstoffe, Ruhe, Entspannung.

 

Dr. med. Sonja Reitz, Hamburg, den  21.4. 2019

 

 

Behandlungsmöglichkeiten aus dem Bereich der Ganzheitsmedizin, die das Immunsystem wie auch die mitochondriale Funktion stärken, d.h. absehbar schwere Krankheitsverläufe reduzieren und die Sauerstoff- Ausnutzung in den Zellen verbessern können.  vs 3.4.2020

  1. Alle Leicht u. mittel erkrankten Patienten, die zu Hause behandelt werden können, können ihr Immunsystem und ihren Sauerstoffstoffwechsel selbst stärken mit
    1. Nahrungsergänzungsstoffen in Tabletten- oder Kapselform, vor allem Vit.C, B-Komplex, Vit.E und Folsäure hochdosiert, plus Vit. D 1000-2000i.E. täglich. Plus Multimineraltabletten inkl. Zink, Selen, Mangan, Chrom. ACC-akut 3x 600 mg tgl.
    2. Anthocyan- und Bioflavonoid- haltigen Obstsäften wie z.B. Aronia, Heidelbeere, Acai, Brombeere, Granatapfel, Cranberry, Preiselbeere, Mango u.v.m.
    3. Bio-Hühnersuppe (mit Knochen!), nur mit Salz 1,5 Std kochen. 2x 250 ml tgl. Weltweit seit Jahrtausenden erprobt b. Virusinfekten jeder Art. Wirkmechanismus unbekannt !
    4. Viel warm trinken, damit Bronchialschleim verflüssigt wird und die Durchblutung der Organe verbessert. Falls Brustenge gefühlt wird, dünnen und lang gezogenen Senchatee oder anderen Grün- und Schwarztee trinken.
    5. Mineralien auffüllen mit KnoblauchGemüsesuppen mit und ohne Ingwer (nach Geschmack)
    6. Hinweisen zur sinnvollen und allergenfreien Ernährung ihr Immunsystem stabilisieren, so dass Verschlimmerungen abgewendet werden können u. Genesungen und Immunisierung schneller stattfinden würden.
    7. Genügend und früh genug schlafen (Ayurvedisches und westliches Wissen).
    8. Aufregungen wie z.B. Horrorfilme oder Thriller vermeiden, die das sympathische Nervensystem zu stark beanspruchen und so das Immunsystem blockieren können und die Erholung behindern (Trauma-therapeutisches Wissen).

Hierzu könnten und sollten die Gesundheitsämter und Bundeswehr sicherstellen, dass Sars-CoV-2 infizierte Personen, die auf Grund Ihrer Lebensgewohnheiten oder Sprachbehinderung hier weniger Zugang zu den entsprechenden Lebensmitteln haben, hier z.B. Päckchen mit den notwendigen Zutaten erhalten und eine Einweisung in die Handhabung. Damit würde der Krankheit schnell der Schrecken genommen werden. Die Wirtschaft könnte schneller wieder anlaufen.

 

  1. Für Thymian, Cistus, Melisse, Süßholzwurzel, Knoblauch sind virozide Eigenschaften bei anderen Viren längst wiss. gesichert. Diese können als diverse Tees oder Tinkturen einzeln oder als Mischung oder als Bestandteil der Nahrung bei Erkältungs- und Hustensymptomen zu sich genommen werden. Damit kann auch zur Vorbeugung regelmäßige der Mund- Rachenraum gespült werden ( dann bitte ausspucken) um damit die Viruslast an den Mundschleimhäuten zu verringern.
  2. Bewährte Pflanzenmischungen in Hustentees haben bereits seit Jahrzehnten auch bei schwersten Broncho-Pneumonien und auch Lungenentzündungen sehr oft geholfen und sollten auch bei Covid-19 bei mittleren und schweren Verläufen helfen können:
    Deren Wirkungsweise ist Hustenreiz lindernd, Schleim verflüssigend, schleimhausschützen, virozid und Auswurf fördernd und weitestgehend nebenwirkungsfrei.

Besonders bewährt bei schweren Bronchitiden und Bronchopneumonien hat sich hier seit Jahrzehnten eine  Hustenteemischung nach dem DAB 6 „Brusttee“ mit folgender Zusammensetzung für 100 gr: Eibischwurzel 40,00, Süßholzwurzel 15,0. Veilchenwurzel 5,0, Huflattichblättern 20,0, Wollblumen 10,0, Anisfrüchte 10,0 .  2Teelöffel (3 gr) auf 1 l Wasser ½ Std kalt ziehen lassen, dann kurz aufkochen und 5 min ziehen lassen.

 

Zur Unterstützung von infizierten Patienten, die einer Risikogruppe angehören oder bei schwereren Krankheitsverläufen sind absehbar öfter wirksam:

 

  1. Akupunktur nach Konstitution und Befund, v.a. auch Nadelung von Blase 13 , Dickdarm 18, Perikard 6 , KG 17, sowie auch Moxa auf KG 17 oder Blase 13 nach Befund.

 

  1. Bei schweren Fällen in der Klinik: Sofortige und ggf. auch „schrotschussartig“ Durchführung von Infusionen mit
    1. Vitaminen täglich: Vit. D3, 2000 i.E, Vit. C 2 -5 gr tgl, E 1500 i.E. -2000 i.E., Vit-B-Komplex 50 mg, Vit. B12 1 mg, Folsäure 1-2 mg,
    2. Mineralien: Magnesium, Kalium,
    3. Spurenelementen: Mangan, Zink, Selen, Chrom, ggf. Molybdaen
    4. Stärkung der Atmungskette mit Ubichinon ( Coenzym Q10) 300 mg, L-Carnitin 4x 500 mg,
    5. Aminosäuremischungen: L-Lysin, L-Arginin, L-Tryptophan, L-Cystein (N-Acetylcystein 1800 mg tgl .), L Taurin 1000 mg.
      Bei Herzinsuffizienten oder sonst sehr schwachen Patienten zusätzlich: Crataegus 2x 450 mg, Oleum strophanti 3×1 .
    6. In mittelschweren und schweren Fällen bei genetischer Entgiftungsstörung oder bei Mangel im Blut oder bei MCS Kranken generell: Glutathion 1200 – 1800 mg i.v. , damit Virustoxine besser abgebaut und verstoffwechselt werden.

 

  1. Bereits in Wuhan wurde an insgesamt 20 Covid-19 Patienten eine Akupunkt- Injektionstherapie mit einer stark verdünnten Acetylsalicylsäuremischung an verschiedene Lungen und Bronchen-Akupunkturpunkte Blase 13 und Dickdarm 18 erprobt, die dazu geführt hat, dass keiner der Patienten einen schweren Verlauf genommen hat. siehe anhängende Therapeuteninformation der Kollegin Lu Stolley, die in engem Kontakt mit dem chinesischen Arzt steht. Diese Anwendung hat schwere Fälle wahrscheinlich verhindert. Hier ist an schweren und schwersten Fällen zu erproben, ob die Behandlung auch dort funktioniert.
  2. Ebenso hilfreich zur Verhinderung schwerer Verläufe sowie zur Behandlung derer ist absehbar die Reduktion der eingetretenen Regulationsblockaden des sympathischen und parasympathischen Nervensystems der Lunge und Bronchen bei bereits vorerkrankten und bei Menschen mit Zahnherden oder nach Brustkrebs oder nach Herzoperationen durch neuraltherapeutische Injektionen an das Ganglion stellatum mit 1 % igem Procain-Hcl, am besten in Verbindung mit gleichzeitiger Störfeldbehandlung der an Thorax, Kopf, Armen und Händen vorhandenen Narben oder früher einmal eitrigen Zähnen oder nach Wurzelbehandlungen an Zähnen oder an den Tonsillennarben oder häufiger vereiterter Kiefer- und /oder Stirnhöhlen. Diese Entstörungsbehandlung von Narben sollte mit 2-3 % igem Mepivacain-Hcl intra- und subkutan vorgenommen werden. Die anatomischen Strukturen wie auch die Tagesobergrenzen sind dabei zu beachten.

 

  1. Ebenfalls sollten bei Hochrisikopatienten oder schwer Erkrankten regelmäßig neuraltherapeutische Behandlungen durchgeführt werden, um die Sympathikus-assoziierte Regulationsblockade an Bronchien, Lunge oder des Immunsystems zu lösen, die durch Entzündungen, Narben, Medikamente oder Vergiftungen eingetreten sein kann und die die Selbstheilungskräfte dieser Organe reduziert oder vollständig blockieren kann. Dies kann erreicht werden durch Injektionen an Narben in diesen Regionen, auch an Zahnextraktionsnarben, sowie entsprechende vegetative Reflexpunkte der Organe und Segmente an Rücken, Brust, Thorax mit Procain-Hcl. oder2 % -igem Mepivacain-Hcl. Siehe dazu auch die Hinweise zur pathophysiologischen Wirkung des spanischen neuraltherapeutischen Arztes Dr. David.

 

  1. Klassische Homöopathie,-individuell zu verordnen je nach Symptomenbild, Krankheitsursache, Vorerkrankungen und Patienten-Konstitution,  um Organfunktionen zu stabilisieren, Regulationsblockaden zu reduzieren und aufzulösen und beeinträchtigende Symptome aus Körper und Seele zu lindern. Für die Homöopathie- Skeptiker: von Dr. Andre Saine, Kanada,  wurden viele spektakuläre Fälle auch aus der Intensivmedizin dokumentiert und publiziert. Über 100.000 indische Ärzte und über 7000 naturwissenschaftlich ausgebildete deutsche Ärztinnen wenden klassische Homöopathie an. Diese haben ihre naturwissenschaftliche Ausbildung und ihr logisch brillantes Denken nicht aufgegeben, als sie sich für homöopathische Behandlungen entschieden, oft ganz im Gegenteil, denn die Empirie, d.h. die naturwissenschaftliche Ebene überzeugt und in der Behandlung chronischer Fälle oft schulmedizinischen Verfahren überlegen ist, was Wirksamkeit und Verträglichkeit und auch die Kosten angeht. (siehe dazu die positiven Ergebnisse vieler Outcomestudien, IKK Sachsen, Studer/Busato Schweiz, Niederlande, England). Dass Homöopathie kein Placebo ist und dass auch Hochpotenzen wirken, wurde nachgewiesen mit teilweise doppelblinder Grundlagenforschung an Tieren, Kläranlagen, Säuglingen, in vitro Rinderherzzellen und in intraindividuellen Längsschnittanalysen ( Literatursammlung dazu in Reitz 2004: Rund um die Homöopathie;  ngw-verlag). Dass die Wirkung dann nicht mehr auf den Atomen beruhen kann, ist jeder Anwender*in selbstverständlich klar. Trotzdem ist sie beobachtbar und reproduzierbar.

 

  1. Allergenkarenz und Therapie des Darmscheimhaut-assoziierten Immunsystems, damit Nährstoffen überhaupt oder besser aufgenommen werden können und das intestinale Immunsystem besser arbeiten kann: Ca.15- 20 % der Bevölkerung haben z.B. eine Nicht-Zöliakie-bedingte Unverträglichkeit auf Gluten, 7-20% eine Laktose-Unverträglichkeit, 15 -25 % eine Fruktoseintoleranz, 8-12 % Sorbitintoleranz, 2-5 % eine Histaminintoleranz etc. Oft liegen schwere Dysbiosen vor durch Fehlernährung. Allergene oder Antibiotikatherapien in der Vorgeschichte. Da 2/3 des B-Zellimmunsystems vom Darm gesteuert werden, ist die Therapie des Darmschleimhausassoziierten Immunsystems mit entsprechenden Präbiotika, Nahrungsmitteln, Mikroorganismen und Infusionen ein wichtiger Baustein bei Behandlungen auch schwerer und schwerster Erkrankungen, auch der Covid-19 Erkrankung. Sollte sich Fieber einstellen, so ist ein 1-3 tägiges Fasten anzuraten (z.B. Suppenfasten mit Ergänzung durch Hühnerbrühe), da kaum Zeit bleiben wird, die intestinalen Allergene alle einzeln auszutesten.

 

  1. Weitere Methoden aus dem ganzheitlichen Bereich können hier ebenfalls sehr hilfreich sein, um schwere Verläufe zu verhindern oder eine Besserung zu erzielen, wie z.B.
    1. Schwermetallentgiftung, da dies ein häufiger Faktor bei Versagen des Immunsystems wie auch bei der Entwicklung von Allergien, chron. Erkrankungen, Autoimmunstörungen und Krebs ist.
    2. Segment- Meridian-und Organtherapien wie z.B. Schröpfen dorsal über den Lungensegmenten oder Einsatz von Laserakupunktur und i.V. Laser, um Regulationsblockaden zu durchbrechen und die Organfunktion in Lungen, Bronchien und Immunsystem zu stärken
    3. Wärmeanwendungen wie z.B. Feucht warme Leber- und Brustwickel, Überwärmungsbäder oder Sauna (Stadien-abhängig!, nicht bei Fieber > 37.5 Grad!) , um Regulationsstarren zu durchbrechen, Parasympathikus zu aktivieren, die Lungen- Funktion zu verbessern, den Bronchial-Schleim flüssig zu halten und das Abhusten zu erleichtern.

 

Dr.  med. Sonja Reitz;
FÄ Allgemeinmedizin und Psychotherapeutische Medizin; Ganzheitsmedizin

Von-Suppé-Str. 37a; 22145 Hamburg

patientenorientiert@web.de

Geschäftsführerin des Ganzheitsmedizinisch und Ursachen-orientierten  Patient*innenschutzverband NGWFA e.V. ( Natürlich Gesund Werden Für Alle e.V. )