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Diese Beurteilung wurde und wird vorgenommen von Medizinern, die selbst weder eine theoretische Ausbildung in Homöopathie haben noch Anwendungserfahrungen in der Praxis. Diese Beurteilung offenbar von der sogenannten Skeptikerbewegung initiiert wurde, ist aus naturwissenschaftlicher Sicht falsch, da
1. viele Ergebnisse und Fakten, die dieser Hypothese widersprechen, ignoriert werden, wie z.B. die Ergebnisse der homöopathischen Grundlagenforschung und die millionenfachen Erfahrungen, die allein in Deutschland Menschen mit dieser Methode gemacht haben. Diese haben alle vorher an etwas anderes „geglaubt“ und das hat nicht/ nicht so gut gewirkt und haben sich NUR von der Wirkung der Homöopathie auch an ihren Katzen überzeugen lassen. Natur-Wissenschaft, muss nach naturwissenschaftlichen Grundsätzen IMMER ihre Hypothesen den empirischen Ergebnissen anpassen, nicht diese ignorieren, wie es die „Skeptiker“ der Homöopathie lieben. Oder ist das alles nur ein finanzieller Interessenkonflikt, der sich hier einer „falschen Wissenschaft“ bedient?

2. 90% der homöopathischen Studien ignoriert werden, obwohl sie Evidenzklassen II und III angehören und berücksichtigt hätten werden müssen

3. die Studien der Evidenzklasse I durch ihre diagnoseorientierten Querschnitts- Versuchsanordnungen den Besonderheiten der homöopathischen Behandlung nicht gerecht werden. Hierzu müssten Längsschnittuntersuchungen erfolgen!

4. Homöopathische Forschung zeigt beste Ergebnisse, wenn die Forschungsmethode die Grundlagen der Homöopathie berücksichtigt, der immer ganzheitlich und ursachenorientiert ist und nicht zur Diagnoseorientierung der Schulmedizin passt. [7,8] Mehr lesen, welche Forschungsansätze hier die Wirksamkeit der Homöopathie besser belegen können: Forschungsansätze

5. Es ist zur Beurteilung der Wirksamkeit der Homöopathie völlig unerheblich, ob der Wirkmechanismus zu Ende geklärt werden konnte oder nicht oder ob die Wirkung der Homöopathie auf materiellen oder nicht-materiellen Wirkprinzipien beruht. Auch Motivation ist eine immaterielle Kraft und trotzdem hoch wirksamer Faktoren, auch in der Gesundheit.

6. Es ist wissenschaftlich unlauter, wenn an die Wirksamkeit homöopathischer Behandlung höhere wissenschaftliche Ansprüche gestellt werden, als an die Zulassung vieler schulmedizinischer Medikamente, die millionenfach auf Kassenkosten verschrieben werden dürfen und die erhebliche Nebenwirkungen haben. Dazu lohnt das Buch von Hajo Fritschi: Mission Globukalypse [4]. Goetzsche konnte nachweisen, dass 40-60% der Chemotherapien unwirksam sind und nur mit ihren Nebenwirkungen schädigen [29], Viele Antidepressiva wirken ebenfalls nicht besser als Placebo mit einem dafür erheblichen und oft sehr gefährlichen Nebenwirkungsprofil [28], welches die Ursachen nicht behebt und oft zur Dauerarbeitsunfähigkeit oder Berufsunfähigkeit führt.

7. Der Placeboeffekt darf nicht mehr angenommen werden, wenn Menschen bereits vorbehandelt waren, wenn sie an Studien teilnehmen.
Der Placeboeffekt wirkt immer am Anfang einer Behandlung, egal ob schulmedizinisch oder homöopathisch, denn jede Patient*in hat zu Beginn dieselbe Erwartung geheilt zu werden, egal zu welcher Ärzt*in welcher Fachrichtung sie* geht, denn sie* erwartet von diesem, dass er mehr weiß, als er selbst und dass sie* sie* heilt. Menschen finden sehr oft erst zur homöopathischen Behandlung, wenn andere Therapieversuche nicht funktioniert haben. Bei diesen hat der Placeboeffekt also nicht gereicht, um die Krankheit zu bessern. Dieser muss daher auch bei Folgebehandlungen bereits als „abgenutzt“ gelten und darf nicht immer wieder neu angenommen werden. In den wissenschaftlichen Studien waren überwiegend chronisch Kranke erfasst mit vielen Jahren anderweitiger Vorbehandlung, die nichts genützt hatte.
Es ist unwissenschaftlich, wenn bei vorbehandelten Personen erneut der Placeboeffekt angenommen wird.